Jugendleiter bildeten sich fort

In Zusammenarbeit mit der kommunalen Jugendarbeit und der katholischen Jugendstelle veranstaltete der Kreisjugendring Dingolfing-Landau am Samstag, den 12. Februar eine Ideentankstelle für Jugendleiter*innen in den Räumen der Herzog Tassilo Realschule in Dingolfing.
Dass der Bedarf dafür groß war, zeigte sich daran, dass sich insgesamt 29 Teilnehmer*innen angemeldet hatten, die sich bereits im Vorfeld für einzelne Workshops entscheiden konnten.
Nach einer Kennenlernrunde ging es gleich mit allen Anwesenden zum ersten Workshop „digitale Gruppenstunden“ Hier zeigte die Referentin Kerstin Dietzinger, Geschäftsleitung KJR, verschiedene Videokonferenztools und welches Equipment man dazu braucht. Anschließend wurde noch in Kleingruppen verschiedene digitale Spiele ausprobiert. Bei den weiteren 6 Workshops fanden immer 2 parallel statt. Bis zur Mittagspause konnten die Teilnehmer*innen des Workshops „Erste Hilfe in der Jugendarbeit“, der von Jonas Diermayer und Peter Haslbeck vom Jugendrotkreuz gehalten wurde, Informationen über Erste-Hilfe-Ausrüstungen bei Veranstaltungen und häufige Verletzungen sammeln. Im praktischen Teil wurden unter anderem verschiedene Verbände ausprobiert. Gleichzeitig stellten sich 9 Kursteilnehmer*innen im Workshop „Kochen für große Gruppen“ der Herausforderung Gerichte für größere Gruppen, wie zum Beispiel bei einem Zeltlager, zu planen. Die Gruppe wurde dabei vom Referenten Thomas Gleißner und Veronika Wolf, Jugendbildungsreferentin kath. Jugendstelle, angeleitet und konnte sich in der Schulküche der Realschule Dingolfing im Kochen ausprobieren. Das köstliche Ergebnis wurde als Mittagessen von allen Anwesenden verspeist.
Nach der Mittagspause ging es gestärkt in die beiden Workshops „Spiele mit Abstand“ und „Jugendschutz, Aufsichtspflicht und Datenschutz“. Veronika Wolf führte mit den Teilnehmer*innen Spiele, die ohne viel Aufwand und auch wunderbar mit (coronakonformen) Abstand funktionieren, durch. Währenddessen brachte Regina Hurmer, kommunale Jugendpflegerin, im Workshop rechtliche Grundlagen näher. Diese wurden in Form einer Quizrunde mit vielen Beispielen praxisnah erklärt.
Nach der kurzen Nachmittagspause starteten die letzten beiden Workshops. Beim Workshop „Zuschüsse beantragen“ ging Kerstin Dietzinger auf die finanziellen Fördermöglichkeiten für Jugendgruppen und Vereine ein. Dabei erfuhren die Teilnehmer*innen, welche verschiedenen Fördermöglichkeiten durch den Kreisjugendring, von Zuschuss von Tagesveranstaltungen bis zu Zuschuss für Geräte und Materialien, möglich sind. Bei „Restart Jugendarbeit“ ging es vor allem darum, sich Gedanken zu machen, wie sich die Arbeit in der eigenen Gruppe im Hinblick auf die Corona Pandemie verändert hat. Die Leitung des Workshops, Regina Hurmer, erarbeitete mit Teilgruppen Argumente für die Mitgliedschaft in Vereinen und Gruppen. Ebenso wurde das ABBAS-Modell von Simon Schnetzer vorgestellt, das Ansätze für eine erfolgreiche Kontaktaufnahme mit jungen Menschen bietet und für die Mitgliedergewinnung übertragen werden kann.
Die Gruppenleiter*innentankstelle wurde mit einer gemeinsamen Abschlussrunde beendet. Nach der positiven Rückmeldung der Teilnehmer*innen und den vielen Ideenvorschlägen für weitere Workshops wird es weitere Schulungsangebote für Jugendleiter*innen im Landkreis geben. Informationen dazu folgen zeitnah.